Beitragsordnung Zwergenbande Hückeswagen e.V

Die Zwergenbande Hückeswagen e.V erhebt eine solidarischen und somit freiwilligen Vereinsbeitrag.

Als Richtwert wurden 30 Euro monatlich pro Familie ermittelt.

Die Festlegung der Vereinsbeiträge erfolgt auf Basis einer Selbsteinschätzung durch die Mitglieder aus freier Verantwortung gegenüber der Kindertagesstätte und den Zielen der Gemeinschaft und durch die Einsicht in das finanziell Notwendige.

Die Selbsteinschätzung wird im Vertragsgespräch besprochen. Basierend auf diesem Gespräch wird die Beitragsleistung gemeinsam festgelegt und vereinbart. Grundsätzlich können alle Beitragsvereinbarungen in regelmäßigen Abständen in einem Gespräch erörtert werden.

In keinem Fall ist der Besuch der Kindertagestätte Zwergenbande abhängig von der Fähigkeit der Mitglieder zur Leistung eines bestimmten Beitrages.

Die in den Beitragsgesprächen festgelegten Beiträge werden vom Verein monatlich abgebucht. Die dazu notwendige Einzugsermächtigung wird während der Vertragsgespräche erteilt.

Des Weiteren gibt es einen pro Kind zu entrichtenden Beitrag an die Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten (IVW).  

Der Beitragsanteil, der der Höhe des Beitrags an die IVW entspricht, verändert sich zeitgleich und identisch mit einer Änderung des Beitrags an die IVW, so dass der von den Eltern pro Kind zu entrichtende Betrag immer identisch mit dem Betrag ist, den der Verein für das Kind an die IVW abzuführen hat. Eine Änderung dieses Betrages bedarf keiner gesonderten Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Eine Information über eine Änderung dieses Beitragsanteils per Aushang ist ausreichend. 

Mahlzeiten

Die Mahlzeiten – Frühstück und Mittagessen – werden täglich frisch zubereitet. Morgens bereiten die ErzieherInnen mit Hilfe der Kinder das Frühstück zu, mittags wird das Essen durch die Köchinnen zubereitet. Das Essen ist in Bio-Qualität teilweise biologisch-dynamisch. Die Ernährung in der Kita ist rein vegetarisch.

Gemäß der anthroposophischen Ernährungslehre ist jedem Tag eine bestimmte Getreidesorte zugeordnet, sodass sich die Komponenten der Mahlzeiten wöchentlich wiederholen und so eine rhythmisierende Wirkung auf die Kinder haben.

Montag: Reis – Milchreis mit Apfelmus

Dienstag: Gerste – Knäckebrot mit Rohkost

Mittwoch: Hirse – Hirsebrei mit Apfelmus und Kirschen

Donnerstag: Roggen – Brot/Brötchen

Freitag: Hafer – Müsli mit Obst

Eine gesunde Ernährung ist die Grundlage für die Entwicklung des Körpers und durch die Ernährung im Rhythmus der Wochentage werden auch die seelischen und geistigen Kräfte gefördert.

Die Getreidemahlzeiten werden kombiniert mit frischem Obst und Gemüse – zum Teil aus unserem eigenen Garten – angerichtet.

Zeiten

7:30 Uhr bis 8:30 Uhr Bringzeit

7:30 Uhr bis 9:15 Uhr Freispiel inkl. Aufräumen

9:15 Uhr bis 9:30 Uhr Morgenkreis

9:30 Uhr bis 10:00 Uhr Frühstück

10:00 Uhr bis 11:20 Uhr Gartenzeit

11:20 Uhr bis 11:45 Uhr Reigen

11:45 Uhr erste Abholzeit

11:45 Uhr bis 12:15 Uhr Mittagessen

12:15 Uhr bis 12:30 Uhr Märchen

12:30 Uhr zweite Abholzeit

12:30 Uhr bis 14:00 Uhr Schlaf, Ruhe und Vorschulkindergruppe

14:00 Uhr bis 14:15 Uhr Schmausepause

14:15 Uhr bis 14:30 Uhr Singkreis

14:15 bis 14:30 Uhr dritte Abholzeit

14:30 Uhr bis 15:30 Uhr Freispiel

Ab 15:30 offenes Abholen

15:30 Uhr bis 16:30 Freispiel/ Gartenzeit

Team

Das Kollegium der Zwergenbande besteht aus sechs pädagogischen Fachkräften. Drei dieser Kolleginnen sind anerkannte Waldorferzieherinnen oder befinden sich derzeit in der Ausbildung zur Waldorferzieherin.

Ergänzt wird unser pädagogisches Kollegium durch eine Verwaltungskraft, zwei Köchinnen und zwei Reinigungskräfte.

Wir pflegen im Kollegium einen wertschätzenden Umgang miteinander und geben uns unter anderem durch eine wertfreie Haltung Sicherheit und Rückhalt. Fehlertoleranz wird bei uns geschätzt und gelebt. Fehler sind für uns Erfahrungen, aus den wir lernen und an denen wir wachsen können. Dafür sind Selbstreflexion, Selbsterziehung und die Bereitschaft zur Weiterentwicklung eine Voraussetzung.

Um eine gute Zusammenarbeit leisten zu können, sind uns klar formulierte Erwartungen und Wünsche wichtig. Regeln werden gemeinsam festgelegt und regelmäßig reflektierend überprüft.

Wir achten auf eine gute Kommunikation miteinander, die sich durch einen offenen, ehrlichen und wohlwollenden Umgang auszeichnet. Gegenseitiges Wertschätzen bildet die Grundlage unserer Haltung.

Als Kommunikationsmittel werden verschiedene Instanzen genutzt. So profitieren wir von halbjährlich geführten Entwicklungsgesprächen, Personalgesprächen mit dem Vorstand (jährlich) und Mitarbeitergesprächen bei Bedarf. Das am meisten genutzte Instrument ist die wöchentliche Konferenzzeit im Kollegium.

Wir möchten Grenzen wahrnehmen, aber auch aufzeigen. In unserem Handeln sind wir mutig, offen und authentisch. Eine liebevolle Grundhaltung kombiniert mit Klarheit, Respekt und Selbstbewusstsein ergänzt unsere Erfolgsfaktoren für eine gute (Zusammen-)Arbeit.

Außengelände

Gebäude

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